Posts mit dem Label ausgestellt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label ausgestellt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 10. August 2015

Es muss nicht immer Papier sein!



Text und Bilder von de

Wenn wir „Schriftstücke“ hören, denken wir in der Regel an Papier und Feder. Schriftstücke können aber auch gesägt, genäht, gewebt oder gebrannt sein, wie die Ausstellung im Klingspor-Museum zeigt.

Denn es gibt auch Schrift in vielfältigen anderen, plastischen, Erscheinungsformen wie Holzplastiken, Teppiche, in Beton Gegossenes etc.. Hier stapeln sich geschnittene Blätter zu Skulpturen, Wörter werden aus Holzblöcken herausgesägt, Buchstaben werden in Beton gegossen. Zu sehen sind  Arbeiten von Tanja Leonhardt, Hans Schmidt, Rudolf Koch, Peter Malutzki, Barbara Habermann und weiteren Künstlern. Der Reiz der Ausstellung bildet die Verschiedenartigkeit und Vielfalt der Materialien und die Bandbreite von hauchfeinen Gebilden und schweren Konstrukten. Vielleicht gewinnt der ein oder andere für sich die Anregung, einmal andere Materialien auszuprobieren – lassen Sie sich inspirieren!

Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Oktober zu sehen im Klingspor-Museum, Herrnstraße 80, 63065 Offenbach. Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 10-17 Uhr, Mi 14-19 Uhr, Sa, So11-16 Uhr.
 














Montag, 20. Oktober 2014

Kunststück.of – Künstler in Offenbach



Bilder und Text von de
In der Ausstellung Kunststück OF lässt der in Frankfurt ansässige Fotograf Volker Muth die künstlerische Vielfalt in Offenbach sichtbar werden. Mit großen Portraits arbeitet Muth, der auf Themen der Arbeitswelt und Unternehmensportraits spezialisiert ist, die Charaktere der Offenbacher Künstler verschiedener Generationen und Genres (Druckgrafiker, Maler, Bildende Künstler, Bildhauer, Fotokünstler, Musiker) heraus. Das Großformat zeugt von respektvoller Anerkennung der Künstler.
Anhand von Interviewleitfragen wie
- Was bedeutet für Sie Kunst?
- Was bedeutet es für Sie, künstlerisch tätig zu sein?
- Wie arbeiten Sie?
- Welche Rolle spielt die Stadt Offenbach für Sie? Ist es nur ein Standort?
werden  unterschiedlichen Ansätze und Zugänge zur Kunst präsentiert.
So wird Kunst als Selbstbestimmung, Freiheit, Lebenselexier, Spurensuche und Abenteuer gesehen, bedeutet für die Künstler aber auch Begegnung mit sich selbst, die Darstellung der Beziehung zwischen der Innen- und Außenwelt sowie eine andere Sicht auf die Dinge. Kunst heißt für manche Künstler, These und Antithese gleichzeitig zu denken und ist Äußerung menschlichen Lebens, Denkens und Fühlens – der Spiegel unserer Zeit.
Was macht aber Kunst mit dem Betrachter und wie soll sie ihn erreichen? Hier gehen die Meinungen auseinander: Für den einen soll Kunst grundsätzlich ohne den Künstler funktionieren, für den anderen ist es eher ein Gedankenspiel, das Interpretationen offenlässt.
Auch die Arbeitsweisen differieren von einer eher intuitiven-spontanen Herangehens- und Arbeitsweise bis hin zu einer oder nachdenklich-konzeptionellen.
Offenbach spielt für die Künstler eine ganz unterschiedliche Rolle. Es wird als Kunst- und Kulturszene, lebensnah und kontraststark erlebt. Offenbach bietet den Künstlern ein bereicherndes Miteinander und Nebeneinander. Es amüsiert regt an und provoziert, denn Offenbach hat Themen. Und es ist gut, dass es nicht perfekt ist, sondern Probleme und Herausforderungen hat – soweit Statements der Künstler.
Die Ausstellung bringt  den Besucher zum Nachdenken darüber, wie Kunst zu definieren sei und regt an zur (Selbst)-Reflexion über Offenbach bzw. die eigene Positionierung gegenüber Offenbach.
Vom  21. September bis zum 19. Oktober 2014 war die Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte zu sehen, aber vielleicht wird sie ja zu einer anderen Gelegenheit nochmals präsentiert.






Montag, 22. September 2014

Rundgang Rumpenheimer Kunststage

Trotz anhaltendem Regen (am Sonntag Nachmittag) war es ein schöner, inspirierender Spaziergang durch die Straßen des "Unterdorfs" von Rumpenheim.







Über die einzelnen Aussteller will ich gar nicht so viel berichten, das gibt es schon reichlich in der Presse und im Netz. 
Meine ganz persönlichen Highlights in diesem Jahr waren
 

Anja Hantelmann

Birgit Palt

Klaus Kiefer



Sonntag, 3. März 2013

Wasserfalten

heißt die aktuelle Ausstellung im Klingspor-Museum. Kann man Wasser falten? Ja! Schweizer Buchbinder haben es geschafft! Auf zwei Etagen haben sie Leporellos (Wikipedia sagt dazu: Ein Leporello, auch Faltbuch genannt, ist ein faltbares Heft in Form eines langen Papier- oder Kartonstreifens, der ziehharmonikaartig zusammengelegt ist.)

zum Thema ausgestellt. Ich will an dieser Stelle gar nicht so viel verraten. Schaut es euch an! Es ist eine kleine feine Ausstellung (bis zum 5. Mai). Hinzu kommen wirklich sehr launige Sätze, Gedichte und Anmerkungen zum Thema. Hier nur zwei Beispiele:

Benvenuto in Italien

Und wieder liegt das Meer vor unsren Füßen,
damit wir es respektvoll grüßen. 
13.9.2008 

Winter an der Weser

Auf einem alten Hafenkran saß ein junger Kormoran
und schielte nach den Enten, die auf dem Eise pennten.
5.2.2006