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Samstag, 30. Mai 2015

Wochenmarkt

Was ist denn eigentlich in Offenbach los? Die Schlange beim Lieblingsmetzger wird jede Woche länger... Samstag für Samstag mehr Wochenmarkt-Touristen??? Wer hätte das je gedacht!

Donnerstag, 8. Mai 2014

Offenbach – eine Stadt zeigt sich offen Teil 2

(Text und Bilder von de)

Marlon Navarro Bravo und seine Freundin Dayami Hernández, zwei Kubaner, die sich für ein Leben in Offenbach entschieden, öffnen als nächstes ihre Türen für uns. Uns erwartet Gastfreundschaft pur in einer sehr geschmackvoll eingerichteten Wohnung. Marlon hat in Kuba das traditionelle Handwerk des Sattlers erlernt und sich in der gemeinsamen Wohnung in der Hermannstraße 39a eine Werkstatt eingerichtet. Hier werden wunderbare Ledertaschen, Smartphone Hüllen, Gürtel und diverse andere
Kostbarkeiten aus Leder gefertigt, die dem Namen „Lederstadt“ wieder alle Ehren machen. Derzeit arbeitet Marlon noch als Lackierer; sein Traum ist natürlich die Eröffnung eines eigenen Ladens bzw. die komplette Umsattlung (welch passender Begriff) auf sein Handwerk. Dayami hat in Kuba Sprachen studiert und gibt Sprachkurse verschiedenster Art mit unterschiedlichsten Zielgruppen, was ihr große Freude macht. Wir sind auf die weitere Entwicklung gespannt und wünschen viel Erfolg vor allem in Sachen Leder. Sichtung und ggf. Erwerb der einzigartigen Lederobjekte ist möglich über: http://Sattler-Marlon.dawanda.com.



Unsere letzte Station ist „Park am Park“ in der Senefelderstraße 79, in einem der schönsten Gründerhäuser in Offenbach, direkt am Friedrichsweiher mit der Gastgeberin Nicole Park. Allein das Haus hat mit einem Luftschutzbunker im Keller und gewollter Durchzug für die einstige Obstlagerung schon einige Geschichten zu erzählen, von denen Nicole schon das ein oder andere verrät. Die in Fulda geborene Künstlerin und Designerin gestaltet, montiert und transformiert Gegenstände
– meist Raritäten und Flohmarktfundstücke. Ein Flohmarktbesuch am Wochenende ist nämlich Gesetz. Aus der Kombination von ausgestopften Tieren, Puppen und Porzellan mit Gebrauchsgegenständen entstehen kultige Einzelstücke und Unikate, die es unter anderem in ihrem Atelier zu erwerben gibt. So spannend die Besichtigung des Ateliers bereits war, so lohnt der Blick in die Wohnung der Parks mindestens genauso. Überall finden sich
Kunstschätze wieder, ins Alltagsgeschehen eingebaut. Und die Kinderzimmer haben schon eine ganz besondere Note. Da fällt der Apfel wohl nicht weit vom Stamm. Wer neugierig geworden ist, findet unter http://nicole-park.dawanda.com weitere Informationen.


Alles in allem eine lohnenswerte, sehr offene, überraschende und seltene Gelegenheit, die Stadt und ihre Menschen mit den unterschiedlichsten Geschichten und Lebensentwürfen aus neuen Blickwinkeln kennenzulernen und mal hinter die ein oder andere Kulisse blicken zu dürfen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Organisatoren für die tolle Idee samt gelungener Umsetzung sowie die Gastgeber für die besondere Gastfreundschaft.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Offenbach – eine Stadt zeigt sich offen am 03. und 04. Mai


(Text und Bilder von de)
„Tritt ein – bring Glück herein!“ Ob dieser Haussegen Motivation für die 20 Gastgeber war, bleibt offen. Vielleicht war es eine Komponente für den Entschluss, bei der Aktion „Eine Stadt zeigt sich offen“ am 3. und 4. Mai mitzumachen und zu Führungen und Gesprächen in die eigenen vier Wände einzuladen. Der Wunsch nach Austausch, Begegnung, Gespräch und (Re-)Präsentation sicherlich eine weitere. Ziel war es, die Stadt mit ihren 155 Nationen in all ihren Facetten, Kulturen, Herkünften, Religionen, Lebensentwürfen und Ideen zu zeigen und die Möglichkeit für Stadtinteressierte, einmal darin einzutauchen. Damit war unsere Neugier geweckt.


Unser selbst gewähltes Programm startet im Boarding Haus der Rudolph Facility Management in der Berliner Straße 48. Inmitten des sehr schmuddeligen geglaubten Viertels erleben wir eine Überraschung der anderen Art! Das Gebäude an der Berliner Straße wurde nach dem Kauf 2011 kernsaniert und ist nun eine Topadresse für Kurz- und Langzeitwohnen. Die 31 stilvoll eingerichteten Apartments in jeweils unterschiedlicher Farbgebung mit einer Größe von 24 m2 bis 75m2 mit exklusiver Dachterasse stehen seit Januar zur Vermietung zur Verfügung und sind bis auf vier derzeit alle belegt. Zukünftig ist auch noch die Vermietung von Arbeitsplätzen geplant. Weitere Infos sind unter www.boardinghouse-offenbach.de zu finden.



Bei unserem nächsten Ort mit dem schönen Titel „Topf im Aktenschrank“ im ehemaligen IHK-Gebäude am Platz der deutschen Einheit erwarten uns Ragna Koby und Tobias Kurtz, zwei Stadtplaner aus Berlin. Nachdem das Gebäude 8 Jahre leer stand, wurde ein einjähriges Modellprojekt ins Leben gerufen, bei dem man sich mit der Frage beschäftigte, wie eine sinnvolle Zwischennutzung aussehen könnte und welche Umbauten mit möglichst einfachen Mitteln nötig wären, um die ehemaligen Büroräume als Wohnfläche nutzen zu können. Hierfür wurden Gelder vom Bund zur Verfügung gestellt, und man konnte sich als Mieter für zwei große WGs und eine kleine Wohnung bewerben. Ragna Koby und Tobias Kurtz haben mit ihrer kleinen Tochter den Zuschlag bekommen, sich u. a.  im ehemaligen Büro des IHK-Präsidenten eingenistet und aus den riesigen Schränken kreativ neue Wohn- und Möbelelemente geschaffen. So kam auch der Titel dieser Station zustande, da der riesige Aktenschrank von Büchern bis zu Kochtöpfen alles Mögliche beherbergt. Neben einem interessanten Stadthausgarten mit Be- und Anpflanzung in rd. 400
Bäckerkisten und diversen Plastikflaschen und -tanks, der auch die gesunde Küche unterstützt, ist die Dachterrasse mit einem besonderen Blick aus Vogelperspektive auf Offenbach natürlich ein absolutes Highlight. 

Teil 2 kommt Morgen!

Sonntag, 27. Oktober 2013

Hafen Offenbach – Wir nehmen Fahrt auf


von de) Um 17 Uhr ist Treffpunkt an der neuen Freitreppe zur Hafenführung, organisiert vom Netzwerk Frauen für Offenbach. Daniela Matha, Geschäftsführerin der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft (OPG), erwartet die knapp 50 köpfige Gruppe schon, die wissen will, was hinter dem Slogan „Hafen Offenbach – Wir nehmen Fahrt auf“ wirklich steckt.
Die nächsten knapp 1 1/2 Stunden erfahren wir einiges über Vermarktung, Baumaßnahmen, gezielter Zwischennutzung und Erschließung des Hafenareals (Hafensommer-Bilder).  Das Projekt befindet sich schon seit 2001 in Planung; zu dieser Zeit hat die Öffentlichkeit noch kaum etwas davon mitbekommen. Aber was im stillen Kämmerlein ausgeheckt wurde mit dem Ziel, die Vielfalt des städtischen Lebens abzubilden, kann sich sehen lassen: Schicke, hochwertige Wohnungen in Passivhausbauweise, die Verlagerung des Hafen 2, eines Kultur- und Veranstaltungshauses, die Hafentreppe und Oberer Molenpark als Treffpunkt und gemütlicher Verweilort am Wasser sowie die Bootspromenade und der Hafenradweg.
Interessant ist auch das Gardening Projekt (Hafengartensommer-Bilder) auf einer Fläche von mehr als 10.000 m2 nahe der alten Ölhalle, wo sich jeder Hafengärtner nach Anmeldung kostenfrei im Anbau von Obst, Gemüse und Blumen frei verwirklichen kann. Um die 130 Hobbygärtner haben sich inzwischen schon dort eingefunden. Eine weitere hervorragende Zwischennutzung bildet der ArtSpace RheinMain in der ehemaligen Ölhalle des Hafens, in dem derzeit zeitgenössische Kunst gezeigt wird und somit auch die Kunst- und Kulturinteressierten auf Ihre Kosten kommen lässt.
Der erste Bauabschnitt des Hafenarelas ist fast vollständig verkauft, der zweite Bauabschnitt endet 2017, der dritte ist bis 2020 geplant. Bis dahin werden wir Bau und Entstehung von Grundschule plus Kita, Wohn- und Geschäftshaus „Hafenarkaden“, Seniorenwohnungen, Quartierszentrum und vielem mehr interessiert beobachten können.
Im Anschluss an die anschauliche und lohende Führung  erwartet uns Samuel Kramer, ein Meister auf dem Gebiet von Poetry Slam, im Kulturzentrum Hafen 2, wo er uns ein paar Dichterhäppchen serviert. Dazu werden Fotos von Maud Möller aus der Kulturgruppe gezeigt, die die einzelnen Bauabschnitte im Hafen festhalten.
Weitere Informationen sowie Eindrücke über einen kleinen Film sind u. a. zu finden unter: Hafen-Offenbach

Donnerstag, 29. August 2013

Hafen

"Ausgewanderte Offenbacherin" entdeckt ihre Heimatstadt und den Hafen neu! Danke für das tolle Foto GC!

Donnerstag, 25. Juli 2013

Hafen - verbotenes Picknick - beste Aussicht

Der Offenbacher Hafen ist ja zur Zeit im Wandel und in aller Munde... Den neu angelegten Hafengarten habe ich euch schon gezeigt. Ansonsten tut sich eigentlich jeden Tag was auf dem großen Gelände. Es gibt einen neu angelegten Radweg und...

ja, man kann auch auf dem Hafenkran picknicken, leider nicht ganz legal, aber man hat sicher eine tolle Hafenaussicht.

Donnerstag, 22. November 2012

on off (2)

Jetzt geht´s weiter mit on off !!!

Seid ihr Offenbacher? Offenbach ist für euch?

Wir kommen beide aus Offenbach ja, Paul hat lange Zeit in Bieber gelebt, nun hier in der Stadt und ich bin schon immer ein Innenstadtkind gewesen und wohne nicht weit vom Marktplatz entfernt - auf jeden Fall spannendes Leben hier, so mitten drin ^^
Offenbach ist für mich allem voran sehr vielschichtig. Und vielleicht ein wenig zu schnell abgestempelt. Damit will ich nicht sagen, dass die Stadt nicht wirklich mit Problemen zu kämpfen hat. Viele verschiedene Parteien machen das Zusammenleben hier spannend, manchmal schwierig, aber generell ist es die Sache wert, die unterschiedlichen Meinungen aufzugreifen und zu schauen, was an Vorurteilen dran ist. Oder auch einfach was wirklich dahinter steckt. Ich finde wir untersuchen viele Dinge und Orte, bei denen man als Offenbacher oft hängenbleibt. (Was machen eigentlich die Mormonen? Was ist das für ein Mädchen,das sich immer so düster schminkt?). Das ist spannend und macht vordergründig vor allem uns viel Spaß. Das ist jetzt ein wenig abgekommen von der Frage. Aber ich bleibe dabei. Offenbach ist Vielfalt. Interessante Vielfalt, die manchmal verwundert, ärgert, erfreut oder enttäuscht. Und daher ist es sehr schön sich mit diesen vielen Dingen auseinander zu setzen.


Habt ihr einen Lieblingsplatz in Offenbach?

Ja, einen Lieblingsplatz habe ich (von Paul weiß ich das leider nicht): der hafen 2. Ich finde es einzigartig dort, sehr kreativ, inspirativ, locker. Aufstrebend irgendwie. Bereichernd. Ich arbeite im Kulturcafe, bekomme daher viel mit von den Events, den Gästen und den Betreibern. Es ist alles so interessant dort und ich liebe einfach die grau-türkisgrüne Atmosphäre am Main. So, wie viele andere auch.

Hattest du schon mal Angst in Offenbach?

Zur Angst kann ich sagen. Ja, hatte ich schon. Als Kind vor allem. Ich weiß noch, dass ich es hier immer sehr dreckig und eklig fand. Als kleines Mädchen kann man sich nicht immer so gut arrangieren mit solchen Dingen. Leider hatte ich in der Hermann-Steinhäuser Straße auch mal eine etwas ungute Erfahrung. Ich unterlag ein paar Kindern und wurde - auf keinen Fall schwer - aber dennoch, etwas angegangen, gehauen, gekratzt. Danach hatte ich ziemliche Angst vor dieser Gruppe, habe das Gebiet lange gemieden. Aber das hat sich gelegt und ich kann heute sagen, dass ich mich hier sicher fühle. Der Dreck stört mich eigentlich auch nicht mehr.

Was gibt es sonst noch so über eure Seite zu berichten?

Ich möchte nochmal auf unsere schönen Sticker zu sprechen kommen ^^ Die haben wir nun gedruckt und reichen sie an Leser und Interessenten weiter, auch an Interviewte werden sie gegeben.
Achso: No Gos haben wir nicht wirklich. Außer: Keine Vorurteile. Kein Schüren von Gerüchten. Und keine Falschaussagen.

Lilian und Paul, ganz herzlichen Dank für die Infos! Ich bin schon gespannt auf das nächste Interview! Macht weiter so! In diesem Sinne on off!

Freitag, 25. Mai 2012

mein Beitrag zu 100 % OF..,

unter Like Offenbach könnt ihr eure Bilder oder Sprüche zum Thema, was ist für die "100 % Offenbach" posten!

Hier ist mein Beitrag zu diesem Thema:

Bunt, rau, ehrlich und ein klein wenig urban!

Mittwoch, 2. Mai 2012

Offenbach neu und wiederentdeckt


Offenbacher ist an vielen Stellen besser als sein Ruf. So lohnt sich oft der zweite Blick bzw. ein genaueres Hinsehen an einigen Orten. Dieser Auffassung sind auch Oberbürgermeister Horst Schneider und Gästeführerin Monika Krämer, die diese Chance Neubürgern und Alteingesessenen dreimal im Jahr offerieren. So auch am Samstag, den 28.04.



Treffpunkt war um 11 Uhr am Rathaus, von wo man zu Fuß das Kulturkarree besichtigte. Es wurden historische Fakten geliefert, angereichert mit Anekdoten und interessanten Begebenheiten u. a. zum Büsingpalais, zum Haus der Stadtgeschichte sowie zum Metzlerschen Badetempel, bekannt als Lili-Tempel.


Weiter gings per Bus am trubeligen Flohmarkt vorbei zum Hafengebiet, das gerade neu erschlossen wird, entlang dem Offenbacher Anlagenring bis zum nächsten Ausstieg am Rumpenheimer Schloss mit Schlosspark und Mausoleum. Mit dem Bus vorbei am Neubaugebiet „An den Eichen“ endete für einige Teilnehmer die Stadtführung am Sparda-Bank-Hessen-Stadion, wo sie die Gelegenheit nutzten, sich das Fußballspiel O.F.C. Kickers 1901 e.V. gegen den 1. FC Saarbrücken anzuschauen.


Die nächste Neubürgerfahrt mit historischem Rückblick und aktuellen Entwicklungen, geführt von Oberbürgermeister Horst Schneider, findet am Samstag, den 03. November 2012, statt. Macht doch mal mit – es lohnt sich!

Gastbeitrag von de

Mittwoch, 30. November 2011

OF urban (6)

Sprendlinger Landstraße
























nähere Infos zu diesem und weiteren Bildern des Fotografen René Spalek findet ihr hier!



basimue

Dienstag, 29. November 2011

OF urban (5)

Rathausvorplatz
























nähere Infos zu diesem und weiteren Bildern des Fotografen René Spalek findet ihr hier!

basimue

Montag, 28. November 2011

OF urban (4)

Parkbad
























nähere Infos zu diesem und weiteren Bildern des Fotografen René Spalek findet ihr hier!

basimue

Samstag, 26. November 2011

OF urban (3)

Brenner & Holmig in der großen Marktstr

nähere Infos zu diesem und weiteren Bildern des Fotografen René Spalek findet ihr hier!

basimue

Freitag, 25. November 2011

OF urban (2)

ehemaliger Möbel-Franz in der Berlinerstr

























nähere Infos zu diesem und weiteren Bildern des Fotografen René Spalek findet ihr hier!

basimue

Donnerstag, 24. November 2011

OF urban (1)

Unter dem Titel "OFFENBACH places" hat der Fotograf René Spalek in den Jahren 1989 und 1990 im Rahmen seines Kunststudiums an der HfG eine Fotoserie mit 41 Fotos aufgelegt. 
Von dieser Serie kann ich euch dankenswerterweise in den nächsten Tagen sechs zeigen. Ich habe mir fünf Bilder ausgesucht, die heute schon historisch sind und eins, weil ich es einfach richtig klasse finde!
Wer Lust auf die ganze Serie hat findet sie auf der Seite des Fotografen! 
Hier der Link und weitere Infos!

Busbahnhof (heute S-Bahn/-Haltestelle Marktplatz) 

Zum Handwerklichen: Die Bilder wurden damals auf Agfa APX25 Negativfilm mit der legendären 6x6-Hasselblad fotografiert und
klassisch auf Ilford-Fotopapier vergrößert.

basimue