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Montag, 1. Juni 2015

Relegations-Nachlese

Gestern war (leider wieder einmal!) ein tiefster Tiefpunkt der Profifußballer der Offenbacher Kickers. Als Ergebnis müssen sie (oder wahrscheinlich viele andere Spieler) weiterhin in der Regionalliga Südwest spielen und wegen einiger Volltrottel wird es eine saftige Strafe geben. Der Sieg von Magdeburg ist auf jeden Fall sportlich verdient und deren Choreo war durchaus beeindruckend. Klar ist es super bitter, dass der Meister nicht aufsteigen darf, aber das war schon vor der Saison bekannt und die Verantwortlichen konnten und mussten sich auf diese Situation vorbereiten. Die Regeln waren für alle Meister gleich. Vielleicht haben sich einige schon zu früh gefreut?

Nun zu Gestern: Ausverkauftes Stadion, beste Vorfreude, schon Stunden vor dem Spiel, ca. 1000 Polizisten im Einsatz, Fantrennung extrem... Und trotzdem kam es zu Ausschreitungen!!!
Ich bin schon in der 70igsten Minute gegangen und habe erst im Bus von der Spielunterbrechung erfahren. Erstmals nach dem Mannheim-Spiel 1999 habe ich ein Spiel vorzeitig verlassen. Ich weiß, das macht man nicht und ehrlich gesagt, kann ich das auch nicht leiden. Aber mein Gefühl, dass dieses Spiel nicht anständig zu Ende gespielt wird, hat mich nicht getrügt. Ich wollte das nicht erleben. Und ich schäme mich nicht, ich bin einfach entäuscht, sauer und wütend. 
Als Fan dieses Fußballvereins ist man einiges gewöhnt und als Mitglied der OFC-Handballabteilung erst recht. Was heißt das jetzt:
Wenn man in Frankfurt arbeit, wird man nun nicht nur von den Anhängern der Unaussprechlichen verhöhnt, sondern auch noch von den Darmstädtern. Als OFC-Handballer wird man in einigen Hallen bepöbelt und verhöhnt. Dies geht soweit, dass Mannschaften in Offenbach nicht antreten, um klarzustellen, dass man diesen Verein nicht mag. Das Geld des e.V. wird wieder extrem knapp sein. Ob neue Sponsoren geworben werden können, ist fraglich. Dass vorhandene Sponsoren abspringen, ist eher wahrscheinlich! Es wurde viel verspielt und trotzdem: Nur der OFC! Und liebe Heike, du hast wirklich nichts verpasst! Du würdest uns jetzt schon wieder Mut machen! Daran muss ich seit Gestern immer wieder denken! Also, KOPF HOCH, ihr OFC-Fans!

Sonntag, 12. Oktober 2014

Bunker in der Jahnstraße in Bürgel

2013 habe ich begonnen die Offenbacher Bunker zu fotografieren,
in Bürgel in der Jahnstraße habe ich diese Fotos gemacht:



Jetzt wird dieser Bunker umgebaut, bald kann man hier Wohnen, nicht im Bunker (das feuchtkalte Klima lässt das nicht zu), aber am und auf dem Bunker entstehen fünf Wohnungen.
Und wenn man den Bauherrn kennt (Danke Boris), darf man schon einmal die tolle Aussicht vom Dach genießen:


Mehr zum Thema aus der Presse:
OP März 2014
FAZ April 2014
FR April 2014

Sonntag, 21. Juli 2013

Kickerstag uffm Wilhelmsplatz

gleich kommt die recht unbekannte Mannschaft! Noch bis 17 Uhr könnt ihr die eisern verbliebenen Kickersfans treffen, Fanartikel kaufen, Schoppe trinken...
einmal rund um den Wilhelmsplatz mit dem OFC-Traktor tuckern...
eine Zaunfahne mitgestalten...
und vor allen Dingen von besseren Zeiten träumen...
...oder von der Senfkurve!
Die ist fototechnisch käuflich zu erwerben in dem ihr den Kalender (ab Aug 2013) von "Diversity Offenbach" für fünf Euro erwerbt. War schon toll, der Baum im Stadion...(und jetzt wieder gegen Waldhof Mannheim!). Das Geld wird für Fanprojekte verwendet!

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Mein Dein Unser Offenbach (1)

Bestandsaufnahme zur modernen Zuwanderung

von de 

Unter diesem Titel endete am 07. Oktober eine Ausstellung des Hauses der Stadtgeschichte und des Amts für Kulturmanagements, die sich im Rahmen eines Projektes mit Zuwanderung nach Offenbach beschäftigt. In Offenbach leben 66.250 Menschen mit Migrationshintergrund, was über 50% der Gesamtbevölkerung ausmacht. Aus 153 Nationen stammen die Kickersfans, Wetterparkbesucher, Stadtbibliotheksausweisbesitzer und Wilhelmsplatzbummler. Was heißt das für Offenbach, was heißt das für die Menschen? Was bedeutet Heimat, was Integration? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung, die die Besucher interaktiv in das Zuwanderergeschehen eintauchen und an persönlichen Geschichten teilhaben lässt.
Die ständige Ansiedlung als markanter Wesenszug von Offenbach wird über verschiedene Medien und mit unterschiedlichen Zugängen nähergebracht: So kann der Besucher mit kleinen Wortmagneten Offenbacher Zukunft schreiben, 

seine Offenbach-Ankunft an Zeittafeln „festmachen“, 
den symbolischen Handschlag bildlich übertragen lassen und einen Videobeitrag leisten zu „Wie bin ich nach Offenbach gekommen und was mag ich an Offenbach?“. Es werden persönliche Leihgaben von Migranten dargestellt, die im Rahmen der Zuwanderung eine besondere persönliche Bedeutung spielen oder Dinge, die einen speziellen Bezug zu Offenbach haben wie z. B. Kickers-Trikots, Lederschuhe und vieles mehr.


Fortsetzung folgt Übermorgen...

Sonntag, 2. September 2012

Sonntag, 12. August 2012

Quo vadis Lichterfest?

Um es gleich vorweg zu nehmen! Ich möchte ein ganz großes Lob an die Ausrichter, Musiker und Sänger und vor allen Dingen auch an die vielen Vereine und Institutionen aussprechen, die wieder mit sehr viel Kreativität und Mühe ihre tollen Lichtbilder gelegt haben. Aber vielleicht sollte es künftig besser ein Lichterfest ohne Lichter geben? 

Aber nun der Reihe nach! Los ging es mit dem Lichterfest (damals hieß es, glaube ich, Lichteraktion) im Jahr 2004 mit dem 50igsten "Großstadt Geburtstag"! Das Ganze war als einmaliges Fest geplant und alles noch recht improvisiert und überschaubar. Dies zeigen auch die beiden folgenden Bilder aus diesem Jahr:

Lichteraktion 2004

Lichteraktion 2004
Die "NEUE PHILHARMONIE FRANKFURT" spielte ein kostenlosen Dankeschönkonzert, da sie von der Stadt Offenbach das Capitol als Probedomizil zur Verfügung gestellt bekommen hatte. Da dieses Fest ein solcher Erfolg war, hat es sich etabliert und wird seitdem jährlich wiederholt.

In den ersten Jahren war die immer größer werdende Zuschauerzahl ebenso beeindruckt von der tollen Musik wie von den liebevoll gestalteten Lichtermotiven. Letztere wurden staunend vorsichtig umrundet.

Dies hat sich meiner Meinung nach in den letzten beiden Jahren massiv geändert. Inzwischen werden im Stile "deutscher Liegestuhlreservierung" schon donnerstags die ersten Tische auf den besten Plätzen postiert und am Abend des Lichterfestes breiten sich auf allen nur möglichen Plätzchen komplette Campingausrüstungen nebst WOK und Bediensservice aus. In diesem Jahr hat sich die "Besetzerqualität" dahingehend weiterentwickelt, dass auch nicht mehr davor zurückgeschreckt wurde, die persönliche Sitzmöglichkeit mitten in ein Lichtermotiv zu platzieren. 
Der Gipfel des Abends war allerdings, dass sich eine Frau darüber beschwerte, dass sich Menschen (außerhalb des bestuhlten Innenraums) ihrer Meinung nach während der Musik nicht zu unterhalten hätten.

Es ist toll, dass viele Auswärtige diesem, bislang wirklich rundum gelungenen Fest beiwohnen! Wenn es aber nur noch darum geht, ein kostenloses Konzert der Neuen Philharmonie Frankfurt möglichst nah zu erleben, sollte man das Lichterfest ab kommenden Jahr vielleicht ohne Lichter durchführen!

Für mich war das Lichterfest in den letzten neun Jahren das mit Abstand gelungenste Fest des Jahres in OF. Ich werde mir aber bis zum kommenden Jahr überlegen, ob ich mir nicht lieber rechtzeitig eine Karte für den Innenraum besorge! Oder vielleicht sollte ich besser schon ab montags auf dem besten Platz zelten?

Mittwoch, 25. Juli 2012

Sparda-Bank-Hessen-Stadion (6)

 Ohne Worte, einfach nur schön!

und übrigens, Fußball wurde am 
18. Juli auch gespielt!

Dienstag, 24. Juli 2012

Sparda-Bank-Hessen-Stadtion (5)

René Keffel

Und gelernt habe ich am Mittwoch, dass Torwart-Trainer auch immer Torwart-Handschuhe tragen müssen!

Montag, 23. Juli 2012

Sparda-Bank-Hessen-Stadion (4)

So Mädels, ihr könnt wieder beruhigt ein ganzes Fußballspiel anschauen ohne zwischendurch bei einem Bieberer Bekannten auf Toilette zu gehen! Und trinken könnt ihr während des Spiels auch wieder etwas. (obwohl die Preise unverschämt und die Schlangen vor den Kiosken trotzdem immens sind!
Weil...

es so tolle und saubere Toiletten gibt! Hoffentlich bleibt´s so!

Samstag, 21. Juli 2012

Sparda-Bank-Hessen-Stadion (2)


Wenn es nach mir ginge, könnten die zwei (Duo Ohrenschmaus) vor jedem Heimspiel singen. Gefehlt hat eigentlich nur noch der Song "Streets of Frankfurt"!

Dafür könnte man meiner Meinung nach das Mädels-Gehoppse weglassen. Nix gegen Tanzeinlagen, aber bitte nicht in einem Fußballstadion (böser O-Ton von einem Fan hinter mir: "Sind die von Weight-Watchers?")

Freitag, 20. Juli 2012

Sparda-Bank-Hessen-Stadion (1)

Offenbacher werden sicher weiterhin "uff die Kickers" oder "uff´n Bersch" gehen, ganz sicher nicht ins Sparda-Bank-Hessen-Stadion. Das dachten sich wohl auch ein paar Fans und haben kurzerhand das Logo vor der Waldemar-Klein-Tribüne zugehängt. In der zweiten Halbzeit war die rote Plane dann wieder weg.


Sonntag, 1. Juli 2012

OF am Ersten

Flutlicht

Gehört von einem Teilnehmer bei der Stadion-Führung uffm Bersch am 31. Mai und dann gefunden in "100 Jahre Kickers Offenbach": "Am 19. September 1968 wurde die hellste Flutlichtanlage Europas eingeweiht. Vergleichbare Anlagen standen jeweils nur in der Schweiz, Türkei und in Jugoslawien. Die zwei Masten erzeugten mehr als 500 Lux, was dem Licht von ca. 300.000 Glühbirnen entsprach. Man sprach sogleich vom neuen "Wahrzeichen Offenbachs" und überschlug sich in Superlativen..."

Bei der o.g. Führung habe ich nun gelernt, dass die neue Lichtanlage (sie ist wahrlich keine architektonische Glanzleistung) in einem Meter über Spielfeldhöhe überall 1000 Lux leistet.

Die Intessengemeinschaft Stadionbau kämpft für den Wiederaufbau der legendären Flutlichmasten. Zur Zeit werden sie im Hafen zwischengelagert!

Samstag, 2. Juni 2012

Der Berg bebt – das Stadion (er-)lebt



Dass der Name Programm sei, das wünschen wir uns alle. Aber der Wunsch nach einem neuen Stadion ist schon einmal in Erfüllung gegangen. Davon konnte man sich am Donnerstag bei der von der Stadiongesellschaft Bieberer Berg mbH Offenbach (SBB) und der Totalübernehmer Bremer AG angebotenen Führung überzeugen.

Los gings um 16.00 Uhr. Nach Klärung der Formalitäten gab es eine kleine Präsentation zu Zahlen, Daten, Fakten und der Historie des Kickers bzw. jetzt Sparda-Bank-Hessen-Stadions. 20.500 Zuschauerplätze fasst das neue Stadion, davon gut die Hälfte Sitzplätze. Es ist nach dem sogenannten „englischen Stil“ gebaut, d.h. es gibt 4 unabhängige Tribünen, die nur an den Dächern miteinander verbunden sind. Steile Ränge ermöglichen ein Heranrücken an das Spielfeld von bisher 14 m auf 6 m. Der Zuschauer ist also wirklich nah am Geschehen dran. Auch der Abstand zur Bieberer Straße konnte mit dieser Bauweise von 12 auf 17 m vergrößert werden.

Mit 25 Mio. € Baukosten wird hier ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten, und das sogar unter Einhaltung des Zeitrahmens (Februar 2011 bis Sommer 2012), was zum Teil sicher auch in dem Fertigbausystem begründet ist.

Im Verwaltungstrakt zur Bieberer Straße befinden sich eine Filiale der Sparda-Bank, der Fanshop und ein Backshop, im 1. OG sind Presse, Polizeiwache, Büros des OFC und der SBB untergebracht. Im 2. OG gibt zwei Businessbereiche mit je ca. 600 m2 und einem Fassungsvermögen für 400 Personen, die auch für private Veranstaltungen gebucht werden können. Wie wärs also mit einer Geburtstags- oder Hochzeitsfeier dort? Außerdem sind hier die Logen angesiedelt, die bereits alle vermietet sind. Mit 30-40.000 € pro Saison ist man dabei. Im 3. OG findet man Räume für Stadion-, Sicherheits- und Polizeisprecher, ansonsten sind dort noch freie Kapazitäten.

hinter diesem Schriftzug könnten noch neue Logen entstehen!
Besichtigt wurden weiterhin die „Katakomben“, also Kabinentrakt, Schiedsrichterraum etc.
Nach ca. 90 Minuten verließen wir wieder die „heiligen Hallen“.

Na, neugierig geworden? Weitere Führungen finden am 12.,  15. und 20.06.2012 statt. Nähere Infos findet ihr auch unter www.stadion-bieberer-berg.de

Gastbeitrag von de, Bilder simü

Freitag, 2. März 2012

Neuer OFC - Fanshop!!!

Gut gemacht Stefan...

 




Ab heute gibt es im neuen Sparda-Bank Hessen Stadion oder einfacher "uffm Bersch" einen neuen Fanshop. 
Der neue Verkaufsraum wirkt einladend, das Sortiment soll noch erweitert werden und es gibt sogar eine Kickers-Umkleidekabine!
Eintrittskarten gibt es auch weiterhin im Fanshop bis zwei Stunden vor Spielbeginn!


Der Geschäftsführer Stefan Weigand ist eine alte Kickers-Nase, bei dem fast jeder Offenbacher sicher auch schon mal eine Jeans gekauft hat. ;))



Ich musste dann doch auch noch etwas kaufen! Mit diesem Teil rechts kann man ganz hervorragend Frankfurter Kollegen ärgern!!! 


basimue