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Samstag, 30. Mai 2015

Wochenmarkt

Was ist denn eigentlich in Offenbach los? Die Schlange beim Lieblingsmetzger wird jede Woche länger... Samstag für Samstag mehr Wochenmarkt-Touristen??? Wer hätte das je gedacht!

Donnerstag, 23. April 2015

Traditionsfirma weg... Nordlicht

Bei der Luminale im Jahr 2012 war die Firma Nordlicht noch aktiv dabei, siehe hier und hier
Jetzt musste die Insolvenz anmelden und wurde von der Firma Arnold AG aufgekauft! Der Sitz ist nun in Friedrichsdorf!

Dienstag, 7. Oktober 2014

Ende eines Industriestandortes?!

auch einer Industriestadt?

Die Stilllegung und der Abriss des Hoechst- bzw das Allessa-Geländes begleitet mich durch meine dreijährige Zeit als Bloggerin




Zur Zeit werden, im Auftrag der Clariant, die letzten Industriegebäude abgerissen. Da mir Industriekultur sehr am Herzen liegt, finde ich es äußerst bedauernswert, dass das komplette Gelände so rigeros plattgemacht wurde. Was damit geschieht, scheint weiterhin offen? Wer saniert die Altlasten im Boden und Grundwasser? Wer übernimmt das grüne (unter Denkmalschutz stehende) Verwaltungsgebäude, die Stadt kann sich offensichtlich eine Zwischennutzung (wie im alten Zollamt) gut vorstellen.
2011

Das alte Feuerwehrhaus und die Oehler-Villa sind schon veräußert und bereits eingezäunt. 
2011




Einträge zu diesem Thema:

Vom Vergessenen und Verlassenen

Ein geschenktes Museum

Badehaus 

Vorher/Nachher 

Familiäre Industriekultur

Demontage geht weiter

Oehler-Villa

Main-Ansicht

Donnerstag, 4. September 2014

Schiffchen Neueröffnung oder...

...die Offnung stirbt zuletzt!

Nachdem es in Rumpenheim nur noch ein Lokal gibt, das Bürgerhaus, habe ich heute auf meiner Runde erfreut festgestellen dürfen, dass sich im Schiffchen offensichtlich etwas bewegt. Die Eröffnung ist für den 20. September geplant.

Leider sind die Informationen doch recht dürftig. Man darf also gespannt sein...



Donnerstag, 8. Mai 2014

Offenbach – eine Stadt zeigt sich offen Teil 2

(Text und Bilder von de)

Marlon Navarro Bravo und seine Freundin Dayami Hernández, zwei Kubaner, die sich für ein Leben in Offenbach entschieden, öffnen als nächstes ihre Türen für uns. Uns erwartet Gastfreundschaft pur in einer sehr geschmackvoll eingerichteten Wohnung. Marlon hat in Kuba das traditionelle Handwerk des Sattlers erlernt und sich in der gemeinsamen Wohnung in der Hermannstraße 39a eine Werkstatt eingerichtet. Hier werden wunderbare Ledertaschen, Smartphone Hüllen, Gürtel und diverse andere
Kostbarkeiten aus Leder gefertigt, die dem Namen „Lederstadt“ wieder alle Ehren machen. Derzeit arbeitet Marlon noch als Lackierer; sein Traum ist natürlich die Eröffnung eines eigenen Ladens bzw. die komplette Umsattlung (welch passender Begriff) auf sein Handwerk. Dayami hat in Kuba Sprachen studiert und gibt Sprachkurse verschiedenster Art mit unterschiedlichsten Zielgruppen, was ihr große Freude macht. Wir sind auf die weitere Entwicklung gespannt und wünschen viel Erfolg vor allem in Sachen Leder. Sichtung und ggf. Erwerb der einzigartigen Lederobjekte ist möglich über: http://Sattler-Marlon.dawanda.com.



Unsere letzte Station ist „Park am Park“ in der Senefelderstraße 79, in einem der schönsten Gründerhäuser in Offenbach, direkt am Friedrichsweiher mit der Gastgeberin Nicole Park. Allein das Haus hat mit einem Luftschutzbunker im Keller und gewollter Durchzug für die einstige Obstlagerung schon einige Geschichten zu erzählen, von denen Nicole schon das ein oder andere verrät. Die in Fulda geborene Künstlerin und Designerin gestaltet, montiert und transformiert Gegenstände
– meist Raritäten und Flohmarktfundstücke. Ein Flohmarktbesuch am Wochenende ist nämlich Gesetz. Aus der Kombination von ausgestopften Tieren, Puppen und Porzellan mit Gebrauchsgegenständen entstehen kultige Einzelstücke und Unikate, die es unter anderem in ihrem Atelier zu erwerben gibt. So spannend die Besichtigung des Ateliers bereits war, so lohnt der Blick in die Wohnung der Parks mindestens genauso. Überall finden sich
Kunstschätze wieder, ins Alltagsgeschehen eingebaut. Und die Kinderzimmer haben schon eine ganz besondere Note. Da fällt der Apfel wohl nicht weit vom Stamm. Wer neugierig geworden ist, findet unter http://nicole-park.dawanda.com weitere Informationen.


Alles in allem eine lohnenswerte, sehr offene, überraschende und seltene Gelegenheit, die Stadt und ihre Menschen mit den unterschiedlichsten Geschichten und Lebensentwürfen aus neuen Blickwinkeln kennenzulernen und mal hinter die ein oder andere Kulisse blicken zu dürfen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Organisatoren für die tolle Idee samt gelungener Umsetzung sowie die Gastgeber für die besondere Gastfreundschaft.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Offenbach – eine Stadt zeigt sich offen am 03. und 04. Mai


(Text und Bilder von de)
„Tritt ein – bring Glück herein!“ Ob dieser Haussegen Motivation für die 20 Gastgeber war, bleibt offen. Vielleicht war es eine Komponente für den Entschluss, bei der Aktion „Eine Stadt zeigt sich offen“ am 3. und 4. Mai mitzumachen und zu Führungen und Gesprächen in die eigenen vier Wände einzuladen. Der Wunsch nach Austausch, Begegnung, Gespräch und (Re-)Präsentation sicherlich eine weitere. Ziel war es, die Stadt mit ihren 155 Nationen in all ihren Facetten, Kulturen, Herkünften, Religionen, Lebensentwürfen und Ideen zu zeigen und die Möglichkeit für Stadtinteressierte, einmal darin einzutauchen. Damit war unsere Neugier geweckt.


Unser selbst gewähltes Programm startet im Boarding Haus der Rudolph Facility Management in der Berliner Straße 48. Inmitten des sehr schmuddeligen geglaubten Viertels erleben wir eine Überraschung der anderen Art! Das Gebäude an der Berliner Straße wurde nach dem Kauf 2011 kernsaniert und ist nun eine Topadresse für Kurz- und Langzeitwohnen. Die 31 stilvoll eingerichteten Apartments in jeweils unterschiedlicher Farbgebung mit einer Größe von 24 m2 bis 75m2 mit exklusiver Dachterasse stehen seit Januar zur Vermietung zur Verfügung und sind bis auf vier derzeit alle belegt. Zukünftig ist auch noch die Vermietung von Arbeitsplätzen geplant. Weitere Infos sind unter www.boardinghouse-offenbach.de zu finden.



Bei unserem nächsten Ort mit dem schönen Titel „Topf im Aktenschrank“ im ehemaligen IHK-Gebäude am Platz der deutschen Einheit erwarten uns Ragna Koby und Tobias Kurtz, zwei Stadtplaner aus Berlin. Nachdem das Gebäude 8 Jahre leer stand, wurde ein einjähriges Modellprojekt ins Leben gerufen, bei dem man sich mit der Frage beschäftigte, wie eine sinnvolle Zwischennutzung aussehen könnte und welche Umbauten mit möglichst einfachen Mitteln nötig wären, um die ehemaligen Büroräume als Wohnfläche nutzen zu können. Hierfür wurden Gelder vom Bund zur Verfügung gestellt, und man konnte sich als Mieter für zwei große WGs und eine kleine Wohnung bewerben. Ragna Koby und Tobias Kurtz haben mit ihrer kleinen Tochter den Zuschlag bekommen, sich u. a.  im ehemaligen Büro des IHK-Präsidenten eingenistet und aus den riesigen Schränken kreativ neue Wohn- und Möbelelemente geschaffen. So kam auch der Titel dieser Station zustande, da der riesige Aktenschrank von Büchern bis zu Kochtöpfen alles Mögliche beherbergt. Neben einem interessanten Stadthausgarten mit Be- und Anpflanzung in rd. 400
Bäckerkisten und diversen Plastikflaschen und -tanks, der auch die gesunde Küche unterstützt, ist die Dachterrasse mit einem besonderen Blick aus Vogelperspektive auf Offenbach natürlich ein absolutes Highlight. 

Teil 2 kommt Morgen!

Donnerstag, 20. März 2014

Steak-Kochkurs im Sterne Kochclub

An alle Vegetarier: Dies ist KEIN Bericht für euch, wirklich nicht!

Mit dem besten aller Ehemänner habe ich einen Kochkurs besucht, in Offenbach, im Sterne-Kochclub-Deutschland, (jetzt) im Lauterborn (vorher in Bürgel). 

Begrüßt wurden die ca. 20 Teilnehmer mit Aperitif und diesem Bild:

Ja, sehr viel Steakfleisch vom Schwein, Kalb und Rind. Nach der Begrüßung durch den Küchenchef Claus Fischer und seinem Team erfolgt ein ausführlicher Vortrag in Sachen Warenkunde "Steak". Sehr interessant und vor allen Dingen sehr anschaulich. Man kann durchaus so einiges falsch machen bei der Steakzubereitung. 

Immer auf gute Qualität achten und abgelagertes Fleisch verlangen! Niemals das Fleisch klopfen! Gewürzt wird erst nach dem Braten! Gutes Öl und Gewürze verwenden! Auf die richtige Temperatur achten! Sehr oft Wenden! 



 Und dann wurde angebraten, angebraten und angebraten und gekostet, gekostet und gekostet, inklusive Getränke, Salat und frischem Brot! Ich hätte nie geglaubt, was für entscheidene Unterschiede es im Geschmack gibt, und dass man gutes Fleisch, gut zubereitet, durchaus auch ungewürzt essen kann. Lehrreicher Abend in toller Atmosphäre!

Dienstag, 29. Oktober 2013

Und wo ist euer „Lieblingsplatz“?

(von de) All denen, die beklagen, dass es in Offenbach keine schönen, kleinen Läden mit wertigen Sachen gibt, hier ein neuer Lichtblick: Vor gut einer Woche hat „Mein Lieblingsplatz“ in der Frankfurter Straße 95 eröffnet. Eine tolle Kinderboutique mit handgefertigten, liebevoll ausgewählten Sachen und parallel einem kleinem Cafe, in dem man leckeren selbstgebackenen Kuchen und köstlichen Wacker-Kaffee genießen kann.
 

Gut zwei Jahre standen die Räumlichkeiten der ehemaligen Apotheke nun leer, ehe sich eine Ungarin und eine Österreicher

in zusammentaten, um hier ausgewählte Kindermode und kleine Leckereien anzubieten. „Mein Lieblingsplatz“ als „kleine Wohlfühloase“, in der man „schöne Dinge für die Kleinsten“ einkaufen und zwischendurch eine gemütliche Kaffeepause einlegen kann. Ein Besuch lohnt sich!

 

Frankfurter Straße 95, 63067 Offenbach, Tel. 069/85090505

Öffnungszeiten: Di-Fr 9.00 Uhr - 18.00 Uhr, Sa 9.30 Uhr – 15.00 Uhr

 

Sonntag, 27. Oktober 2013

Hafen Offenbach – Wir nehmen Fahrt auf


von de) Um 17 Uhr ist Treffpunkt an der neuen Freitreppe zur Hafenführung, organisiert vom Netzwerk Frauen für Offenbach. Daniela Matha, Geschäftsführerin der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft (OPG), erwartet die knapp 50 köpfige Gruppe schon, die wissen will, was hinter dem Slogan „Hafen Offenbach – Wir nehmen Fahrt auf“ wirklich steckt.
Die nächsten knapp 1 1/2 Stunden erfahren wir einiges über Vermarktung, Baumaßnahmen, gezielter Zwischennutzung und Erschließung des Hafenareals (Hafensommer-Bilder).  Das Projekt befindet sich schon seit 2001 in Planung; zu dieser Zeit hat die Öffentlichkeit noch kaum etwas davon mitbekommen. Aber was im stillen Kämmerlein ausgeheckt wurde mit dem Ziel, die Vielfalt des städtischen Lebens abzubilden, kann sich sehen lassen: Schicke, hochwertige Wohnungen in Passivhausbauweise, die Verlagerung des Hafen 2, eines Kultur- und Veranstaltungshauses, die Hafentreppe und Oberer Molenpark als Treffpunkt und gemütlicher Verweilort am Wasser sowie die Bootspromenade und der Hafenradweg.
Interessant ist auch das Gardening Projekt (Hafengartensommer-Bilder) auf einer Fläche von mehr als 10.000 m2 nahe der alten Ölhalle, wo sich jeder Hafengärtner nach Anmeldung kostenfrei im Anbau von Obst, Gemüse und Blumen frei verwirklichen kann. Um die 130 Hobbygärtner haben sich inzwischen schon dort eingefunden. Eine weitere hervorragende Zwischennutzung bildet der ArtSpace RheinMain in der ehemaligen Ölhalle des Hafens, in dem derzeit zeitgenössische Kunst gezeigt wird und somit auch die Kunst- und Kulturinteressierten auf Ihre Kosten kommen lässt.
Der erste Bauabschnitt des Hafenarelas ist fast vollständig verkauft, der zweite Bauabschnitt endet 2017, der dritte ist bis 2020 geplant. Bis dahin werden wir Bau und Entstehung von Grundschule plus Kita, Wohn- und Geschäftshaus „Hafenarkaden“, Seniorenwohnungen, Quartierszentrum und vielem mehr interessiert beobachten können.
Im Anschluss an die anschauliche und lohende Führung  erwartet uns Samuel Kramer, ein Meister auf dem Gebiet von Poetry Slam, im Kulturzentrum Hafen 2, wo er uns ein paar Dichterhäppchen serviert. Dazu werden Fotos von Maud Möller aus der Kulturgruppe gezeigt, die die einzelnen Bauabschnitte im Hafen festhalten.
Weitere Informationen sowie Eindrücke über einen kleinen Film sind u. a. zu finden unter: Hafen-Offenbach

Sonntag, 22. September 2013

Alles mit Tomaten in 4 Zimmer und Garten

Am Samstg hat Susanne Reininger in herbstlichem Ambiente ihr neues Buch "Alles mit Tomaten" vorgestellt und auf Wunsch mit Widmung signiert. 
Dazu gab es bunte Tomaten zum Probieren von der Familiengärtnerei Jung aus Oberrad.


Verpackt in Tomaten-Geschenkpapier erhielten die Kunden auch noch eine Marzipan-Tomate als Wegzehrung!
Ja, es gibt auch gelbe und grüne Tomaten

Dienstag, 27. August 2013

Keine Zeit zum Kochen?

Ab und an darf es ein gutes Stück Fleisch sein!

Dieses Mal die "Triologie vom Black Angus" (wirklich sehr sehr lecker!) in der Mittagspause im Fleischeslust am Wilhelmsplatz!