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Montag, 17. November 2014
Milchhof und Klosterhof (2)
Die Holzbalkone wurden durch Stahlbalkone ersetzt.
Ebenfalls von Paul Seiler: "Mädchen mit Tambourin"
Sonntag, 16. November 2014
Milchhof und Klosterhof (1)
Von den zwei Wohnanlagen, die der Architekten Peter Petermann vor dem Krieg (1936 und 1938) entworfen hat, steht nun nur noch die in Bürgel.
Bereits 2011 bin ich durch dieses Bild, welches mir der Fotograf René Spalek zur Verfügung gestellt hat, auf die Wohnsiedlung auf dem ehemaligen Milchhof aufmerksam geworden. Dabei ist mir aufgefallen, dass in Bürgel eine ähnliche Siedlung existiert. Unter "Siedlung Sprendlinger Landstraße" und "Siedlung Klosterhof" erfahrt ihr auf der Seite der Denkmalpflege Hessen Näheres zu den Gebäuden und deren Historie. Schaut selbst!
Die Denkmalschutzbehörde Offenbach hat jetzt dem Abriss der acht Gebäude in der Sprendlinger Landstraße zugestimmt.
Hier, zur Erinnerung, einige Bilder aus 2012:
Wo Paul Seilers "Junge mit Toga und Flöte" abgeblieben ist?
Morgen gibt es ein paar Bilder aus Bürgel!
Bereits 2011 bin ich durch dieses Bild, welches mir der Fotograf René Spalek zur Verfügung gestellt hat, auf die Wohnsiedlung auf dem ehemaligen Milchhof aufmerksam geworden. Dabei ist mir aufgefallen, dass in Bürgel eine ähnliche Siedlung existiert. Unter "Siedlung Sprendlinger Landstraße" und "Siedlung Klosterhof" erfahrt ihr auf der Seite der Denkmalpflege Hessen Näheres zu den Gebäuden und deren Historie. Schaut selbst!
Die Denkmalschutzbehörde Offenbach hat jetzt dem Abriss der acht Gebäude in der Sprendlinger Landstraße zugestimmt.
Hier, zur Erinnerung, einige Bilder aus 2012:
Wo Paul Seilers "Junge mit Toga und Flöte" abgeblieben ist?
Morgen gibt es ein paar Bilder aus Bürgel!
Donnerstag, 6. November 2014
Zuhause
| 2014 |
![]() |
| vermutlich 1964 |
Haus, mein Elternhaus, wurde 1929 von meinen Großeltern gebaut.
Das Haus stand damals in der August-Bebel-Straße und war neben dem Bürgerhaus (damals Volkshaus genannt) das einzige Haus in dieser Straße. Vom Fenster aus hatte man einen freien unbebauten Blick bis nach Bürgel. Im Krieg wurde die Straße dann von den Nazis in Dr. Werner-Straße und nach dem Krieg dann in Pfaffenweg umbenannt.
Das Haus hatte eine Toilette in jeder Wohnung, was zu dieser Zeit schon sehr fortschrittlich war. Hierzu gab es folgende Auflage im Baubescheid:
8. Die Abortgrube darf mit Gebäuden, die zum dauernden Aufenthalt von Menschen dienen, nicht zusammenhängen; sie ist vielmehr im Abstand von 10 cm für sich auszuführen.
Die Grube musste jährlich (wegen der tödlichen Dämpfe, teils unter Lebensgefahr) von Hand gereinigt werden. Puuh!
Der Genehmigungsstempel des Hessischen Hochbauamtes Offenbach auf dem Baubescheid vom 18. Juni 1929 hat 12 Reichsmark gekostet.
Der Krieg hat dem Haus zum Glück nur einige Kratzer zugefügt.
Bis heute haben in diesem Haus 18 Menschen und einige Haustiere gewohnt.
Sonntag, 12. Oktober 2014
Bunker in der Jahnstraße in Bürgel
2013 habe ich begonnen die Offenbacher Bunker zu fotografieren,
in Bürgel in der Jahnstraße habe ich diese Fotos gemacht:
Jetzt wird dieser Bunker umgebaut, bald kann man hier Wohnen, nicht im Bunker (das feuchtkalte Klima lässt das nicht zu), aber am und auf dem Bunker entstehen fünf Wohnungen.
Und wenn man den Bauherrn kennt (Danke Boris), darf man schon einmal die tolle Aussicht vom Dach genießen:
Mehr zum Thema aus der Presse:
OP März 2014
FAZ April 2014
FR April 2014
in Bürgel in der Jahnstraße habe ich diese Fotos gemacht:
Jetzt wird dieser Bunker umgebaut, bald kann man hier Wohnen, nicht im Bunker (das feuchtkalte Klima lässt das nicht zu), aber am und auf dem Bunker entstehen fünf Wohnungen.
Und wenn man den Bauherrn kennt (Danke Boris), darf man schon einmal die tolle Aussicht vom Dach genießen:
Mehr zum Thema aus der Presse:
OP März 2014
FAZ April 2014
FR April 2014
Freitag, 10. Oktober 2014
Bunker in Offenbach
Wenn man mit offenen Augen durch Offenbach geht, bleiben sie einem nicht verborgen, die alten Bunker.
Auch im Internet gibt es Informationen dazu, z.b. hier oder hier
Es wird zwischen unterirdischen Anlagen (Tiefbunker) und oberirdischen Anlagen (Hochbunker) unterschieden. Der Grundriss ist in der Regel rund, quadratisch oder rechteckig. Hochbunker erhielten zur Tarnung häufig ein konstruktiv nicht notwendiges Dach, um sie aus der Luft wie Wohnhäuser erscheinen zu lassen.
Bis zum Jahr 1943 standen in Offenbach 16 Luftschutzbunker. Einige der massiven Klötze sind inzwischen abgerissen, etwa am Stadthof und in der Friedensstraße.
Innenstadt:
Mehr zu diesem Thema:
Ein - Mann - Bunker
Auch im Internet gibt es Informationen dazu, z.b. hier oder hier
Es wird zwischen unterirdischen Anlagen (Tiefbunker) und oberirdischen Anlagen (Hochbunker) unterschieden. Der Grundriss ist in der Regel rund, quadratisch oder rechteckig. Hochbunker erhielten zur Tarnung häufig ein konstruktiv nicht notwendiges Dach, um sie aus der Luft wie Wohnhäuser erscheinen zu lassen.
Bis zum Jahr 1943 standen in Offenbach 16 Luftschutzbunker. Einige der massiven Klötze sind inzwischen abgerissen, etwa am Stadthof und in der Friedensstraße.
Innenstadt:
- Stadthof (abgerissen)
- Bismarckstraße (verantwortlich: Kulturverwaltung)
- Brüder-Grimm-Straße / Birkenlohrstraße (verantwortlich: Kulturverwaltung)
- Friedensstraße (abgerissen)
- Friedhofstraße (abgerissen)
- Hermannstraße
- Kaiserstraße/Luisenstraße
- Rathenaustraße (umgebaut)
- Waldstraße (abgerissen; Schutzbunker für die Werksarbeitern der Firma Rowenta als Schutzbunker )
- Ziegelstraße (Zivilschutz)
- Innsbrucker Straße
- Brunnenweg/Erfaweg
- Brunnenweg/Freiligrathstraße
- Jahnstraße
| 2012 |
Mehr zu diesem Thema:
Ein - Mann - Bunker
Montag, 28. Juli 2014
Markante Bauwerke in Offenbach / Das Zweigestirn AOK-„Schnapspalast“ (1)
Text: de; Bilder: de und basimue
Eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Tage der Industriekultur
Rhein-Main steht unter dem Siegel „Architektur“ und fokussiert zwei dicht
beieinander gelegene markante Bauwerke aus unterschiedlichen Zeiten, jedes für
sich hochmodern zu seiner Zeit: Der Bau der Allgemeinen Ortskrankenkasse
(Baujahr 1930) und das Gebäude der Allgemeine Bundesmonopolverwaltung für
Branntwein (Baujahr 1952).
Maßgabe für den Entwurf war, dass das neue Gebäude zwar repräsentativ,
aber nicht opulent wirken sollte. Dieser Spagat rief natürlich immer wieder die
Kritiker in
den Ring. Der rote Klinkerbau der sogenannten „Neuen Sachlichkeit“,
später als Bauhausstil berühmt, gehorchte der Prämisse: Vorrangig ist die
Funktion, alles Überflüssige gilt es wegzulassen. So ist die Fassade von großer
Schlichtheit geprägt, einzige Unterbrechungen bilden die große Fenster und eine
Dacherhebung. Besonders modern für diese Zeit war das flache Dach.
Neben der Schalterhalle umfasste der Verwaltungsbau umfangreiche Räume
für Heilbehandlung vor Ort. So gelangte man mit Eingang vom Friedrichsring zu
Wannenbädern, Lichtbädern und einer Zahnklinik. Natürlich stieß auch dieses
Vorhaben bei den niedergelassenen Ärzten
auf Gegenwehr. Die nationalsozialistische Gesundheitspolitik schränkte
zunehmend die Eigenständigkeit der Ortskassen ein, sodass einige Pläne nicht realisiert
wurden. Der Bäderbereich wurde
verpachtet und hatte als „Römerbad“ noch bis in 80er Jahre Bestand. 1945
beschlagnahmte dann die amerikanische Militärverwaltung das Gebäude und nutze
es zur Briefzensur. Bis 1952 hatte schließlich das Verkehrsministerium dort
seinen Sitz, bevor das Gebäude der AOK wieder zurückgegeben wurde. Außer dem
Treppenhaus ist allerdings von der ursprünglichen Inneneinrichtung aus der
damaligen Zeit nichts mehr übrig.
Und Morgen kommt der "Schnapspalast"...
Samstag, 26. April 2014
Dreieichpark, früher
Donnerstag, 27. Februar 2014
Sonntag, 22. Dezember 2013
Dienstag, 17. Dezember 2013
Puppenküche; lang lang ist´s her!
Donnerstag, 18. Juli 2013
Samstag, 2. März 2013
Himmelsspitzen
Wie jeden Samstag gibt es, nach der Idee von Katja von "Die Raumfee" Offenbacher Himmel zu sehen. Heute seht ihr folgende "Himmelspitzen"oben: Doppelhelix am Mainufer
in der Mitte: Haus in der Kaiserstraße/Ecke Große Marktstraße (lt. der Denkmalschutzbehörde ist dieses Haus ein "Baudenkmal von besonderem Seltenheitswert und hohem baukünstlerischem Anspruch" und
unten: die Marienkirche!
Donnerstag, 21. Februar 2013
irgendwie nackt...
sieht das Haus an der Ecke Main- / Arthur-Zitscher-Straße aus.
Bis zum Wochenende war dieses Gebäude im OF Sprachgebrauch
das "Haus der Bäcker"!
Nachdem vor einigen Wochen das "A" vom "Haus" abgefallen war, wurden am Samstag (wohl vorsorglich!!!) die restlichen Buchstaben entfernt.
Zur Historie findet ihr HIER weitere Infos!
| heute |
das "Haus der Bäcker"!
| Sommer 2011 |
Zur Historie findet ihr HIER weitere Infos!
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