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Montag, 21. Juli 2014

12tel Blick im Juli

Der Baumsaal ist 3000 m² groß! Und am Ende des Baumsaals, was gibt es da zu sehen? Kommt näher, ich zeige es euch!




Gesammelt werden diese zeitlichen Bilderfolgen bei Tabea Heinicker Und das jeden Monat aufs Neue! 
Juni
Mai

April


März
Februar
Januar

Dienstag, 15. Juli 2014

Artenvielfalt und Körbchenmuscheln

Heute möchte ich euch eine Veröffentlichung des Umweltamtes ans Herz legen. Ein Heft
über die Lebensräume von Pflanzen und Tiere in Offenbach. 
Nach einer kurzen geschichtlichen Einführung werden die Offenbacher Lebensraumtypen (komisches Wort!) Feuchtgebiete, Offenland und Wald erläutert. Im Anschluss werden einzelne Themen wie z.B. Tiere in der Stadt oder Naturschutzgebiete genauer beschrieben. Um die Orte aufzusuchen, findet ihr am Ende des Heftes noch einen Faltplan. Alles in allem eine empfehlenswerte Lektüre, die kostenlos über das Amt für Umwelt, Energie & Klimaschutz zu beziehen ist.

Schon auf der ersten Station meines Grenzmarathons (Asche über mein Haupt, dass ich ihn immer noch nicht fortgesetzt habe) habe ich am Main Muscheln entdeckt.
Und jetzt habe ich gelernt, dass es sich um eingeschleppte Körbchenmuscheln (wohl aus Asien) handelt. Und ich dachte, jemand habe seine Muscheln aus dem Urlaubskoffer ausgekippt

Dienstag, 24. Juni 2014

12tel Blick im Juni


"Der "Baumsaal" wurde 2007 wiederhergestellt. Alten Plänen zufolge, soll er sich entlang der nördlichen Grenze des Parks, oberhalb der Mainaue, erstreckt haben. Der Jordan-Plan geht von etwa 50 Bäumen aus, angeordnet in drei Reihen. Während das Laub eine Art Baldachin formt, muten die Stämme wie die Säulen einer Kathedrale an. Mit schätzungsweise 100.000 Euro überstiegen die Kosten das Jahresbudget des Referats Stadtgrün jedoch erheblich.
Gemeinsam mit der Bürgerinitiative Rumpenheim hat man Sponsoren gewinnen können, die das Projekt mit mehr als 20.000 Euro unterstützt haben. Die Baumspender sind auf Metallplaketten verewigt. Weitere rund 20.000 Euro hat das Landesamt für Denkmalpflege beigesteuert. 45 Winterlinden wurden im dreireihigen Raster gepflanzt. Drei alte Bäume konnten einbezogen werden. Ein neues Wegenetz wurde angelegt und neuer Rasen eingesät. (Quelle: offenbach.de)

Gesammelt werden diese zeitlichen Bilderfolgen bei Tabea Heinicker Und das jeden Monat aufs Neue! 
Mai

April


März
Februar
Januar

Donnerstag, 15. Mai 2014

Essbares (Un)-Kraut

Sie sind total angesagt, die Wildkräuter! Bis vor noch gar nicht allzu langer Zeit waren sie einfach noch banales Unkraut. Als Kind haben wir vielleicht gerade noch einen Strauß für die Mutter gepflückt, jetzt kann man lernen, dass man viele dieser kleinen Blumen und Blätter tatsächlich essen kann.

Zufällig fand ich im Programm der Volkshochschule diese Führung:
Schmackhafte heimische Kräuter - Extraportion Vitamine aus der Natur; Treffpunkt Schlosspark Rumpenheim

Der Wochenend-Termin war zwar schon ausgebucht, doch ich hatte Glück, noch einen Platz am 14. Mai zu bekommen. 16 Menschen (immerhin 5 Männer) wurden von Frau Bredemeier, einer freiberuflichen Natur- und Umweltpädagogin und Phytotherapeutin, am Eingang des Parks begrüßt. 
Ausgestattet mit einer Beschreibung der Kräuter, die es im Schlosspark zu suchen galt, machten wir uns auf den Weg. Schon nach ca. 20 Meter konnte das erste Rätsel nach einer kriechenden Pflanze mit vierkantigem Stängel und rundlich nierenförmigen gekerbten Blättern gelöst werden.

Gundelrebe
Es war die Gundelrebe oder Gundermann (bot.
Glechoma hederacea). Diese Pflanze war mir bis Gestern gänzlich unbekannt, es ist ein Würzkraut und kann von April bis November geerntet werden. 

Gänsefingerkraut
Und so ging es weiter und wir fanden bekannte und (mir) unbekannte Wildkräuter (z.B. Bärlauch, Linde, Gänseblümchen, Schafsgarbe und Wiesenschaumkraut), Frau Bredemeier erläuterte die Heilwirkung und gab einige Zubereitungstipps. Wir lernten "Was bitter im Mund, für den Magen gesund!" Die ganze Führung dauerte fast drei Stunden und war äußerst interessant. Nicht alle Teilnehmer trauten sich die angebotenen Pflanzen zu probieren, ich fand es jedoch spannend, werde dieses Thema bestimmt weiterverfolgen und habe mir gleich ein Buch dazu bestellt. Praktisch ist, wenn eine solche Führung quasi vor der Haustür stattfindet und man sich bequem die Fundorte merken kann.

weitere Infos zu Kräuterführungen bei Frau Bredemeier findet ihr unter http://www.mitweltaktiv.de/

Und Morgen zeige ich euch, was ich heute schon geerntet und verarbeitet habe...

Samstag, 13. Juli 2013

Lust auf Garten... Hafengarten

Werkelt ihr gerne mit Pflanzen? Freut ihr euch über selbstgezogene Tomaten oder Pflücksalat auf dem Teller? Ja, aber ihr habt weder einen Balkon geschweige denn einen Garten? Da kann euch in Offenbach geholfen werden! 
Urbanes Gärtnern nach dem Vorbild z.B. des Prinzessinnengarten in Berlin gibt es jetzt im "Hafengarten" in Offenbach. Brachflächen werden vorrübergehend in kleine Gärten für jedermann verwandelt. Am Eingang zu dem in OF ersten und bislang einzigartigen Pflanzexperiment findet ihr die Regeln, die sich (wie ich finde) allerdings auf ein sehr gut nachvollziehbares Minimum beschränken.
Geöffnet ist das Gelände täglich von 8 Uhr bis Sonnenuntergang, am WE ab 9 Uhr. Und folgendes Grün gibt es schon zu bestaunen:




Dienstag, 21. Mai 2013

Warnung vor dem Buchsbaumzünsler

Allein an diesem kleinen Buchsbaum habe ich 12 Raupen entdeckt
Kennt ihr den Buchsbaumzünsler oder Cydalima perspectalis? Nein? Ich bis vor vier Tagen auch nicht. Ich wurde gewarnt: "Schau dir mal deine Buchsbäume in deinem Garten an! Es gibt jetzt so einen neuen Schädling, der jetzt auch hier aktiv ist!" Gesagt, getan, ich hatte mich schon gewundert, dass einer meiner größten Buchsbäume plötzlich unten kleine kahle Stellen hatte. Ich ging also nach draußen und untersuchte meine insgesamt 8 verschieden große Buchse und zwei Buchbaumhecken. Entdecken konnte ich erst einmal nix. Also wieder rein und das Internet befragt. Der Buchsbaumzünsler kommt aus Asien und ist 2007 in Europa genauer gesagt in der Schweiz eingefallen. Er hat sich immer weiter verbreitet und jetzt ist er auch im Rein-Main-Gebiet zu finden. Die Raupen fressen, bis sie sich verpuppen ca. 45 Blätter, der geschlüpfte Schmetterling legt dann wieder Eier an die Blattunterseiten und so weiter und so weiter. Oft merken es die Gartenbesitzer erst, wenn es schon zu spät ist und der Buchsbaum nicht mehr zu retten ist. Es gibt unzählige Seiten im Internt zu diesem Thema. Allgemeines über dieses vielfräßige Tier findet ihr hier, über die aktuelle Ausbreitung im Rhein-Main-Gebiet werdet ihr hier informiert!
Die Raupen werden bis zu 5 cm groß
Nachdem ich mich also schlau gemacht hatte, habe ich meine Pflanzen erneut durchsucht und bis heute insgesamt 27 dieser ekligen Raupen entdeckt! Sie tarnen sich gut und sind wirklich recht schwer zu finden. Mit Chemie habe ich es auch schon probiert, ob sie allerdings wirkt, wird erst die Zukunft zeigen. Arbeiten gehen kann ich jetzt eigentlich nicht mehr, da ich jeden Tag alle Pflanzen nach neuen Raupen absuchen muss ;) Und es soll bis zu drei Generationen pro Jahr geben. Ich denke ernsthaft über eine Alternativbepflanzung nach!

Mittwoch, 14. November 2012

lieber Baum, verzeih´ uns...

Ob er uns im kommenden Jahr Nüsse schenkt?
Ich habe, nach diesem recht argen 
Rückschnitt, so meine Zweifel!


Mittwoch, 12. September 2012

Grenzmarathon (28) Main zwischen Rumpenheim u. Bürgel

Etappe Nr. 7

Der Grenzmarathon ist mein OF-Projekt für das Jahr 2012. Unter dem Label "grenzgängig" erzähle ich euch über meine Tour entlang der Offenbacher Stadtgrenze, sie ist 42 km lang.

Die folgenden Bilder erinnern mich mehr an Urlaub als an Offenbach! Ist doch wirklich ganz nett in unserem Städtchen! Manchmal sollte man die Dinge nur mal aus einer anderen Perspektive betrachten!



In den "Herzbaum" bin ich ganz verliebt!

 Fortsetzung folgt...

Freitag, 27. Juli 2012

Likör von grünen Walnüssen (2)

Ich hatte euch vor über einem Monat schon in diesem Post von meinem erstmaligen Pflücken von Grünen Walnüssen berichtet, heute geht es weiter:

Wieder ist sehr wichtig vorsichtig zu arbeiten, möglichst mit Gummihandschuhen. Ich habe schon einige Flecken verursacht, die leider bleibend sind. 
Bearbeitet werden muss heute nur der Walnuss-Grappa, der "Vin de Noix" darf noch weiter in der Sonne ruhen.

frisch gepflückt

...und jetzt!

Jetzt nach 40 Tagen Warten und Umrühren sind der Grappa und die Nüsse tiefschwarz. 
Heute habe ich die Nüsse abgesiebt und den Alkohohl mit Zimt, Vanilleschote, Nelken und Rohrzucker aufgefüllt. 
Jetzt heißt es erneut 40-50 Tage Warten und Umrühren.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Impressionen an der Bieber...

Auf meiner vierten Etappe meines Grenzmarathons bin ich an der Käsmühl vorbeigekommen und habe (etwas abseits der OF-Grenze) die Renaturierung der Bieber bewundert. Hier kommen ein paar Eindrücke: